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09.12.2019

SprintBOX sorgt für Transparenz im Behälterkreislauf von GEZE

Leere Kiste ins Auto, ab in den Supermarkt und das Pfand zurückholen. Aus dem Lebensmittelbereich ist das Prinzip allseits bekannt. Eine ähnliche Form des Mehrwegsystems kommt bei GEZE zum Einsatz. Beim schwäbischen Metallverarbeitungsunternehmen zirkulieren die für den Bauteiltransport eingesetzten Behälter nach dem Verkauf-/Rückkauf-Prinzip. Für Transparenz und Versorgungssicherheit in diesem System sorgt die Schäflein-Tochter sprintBOX.

Täglich ab 7 Uhr docken die ersten Lkws an den Laderampen der Fertigungshallen in Leonberg bei Stuttgart an. Das Unternehmen zählt zu den weltweit führenden Anbietern von Systemen für die Tür-, Fenster- und Sicherheitstechnik. Das breitgefächerte Portfolio reicht von Öffnungs- und Verriegelungssystemen über Fenster- und Türantriebe bis hin zu intelligenten Lösungen für die Gebäudeautomation. An Bord der Lkws befinden sich unzählige Bauteile, verpackt in standardisierte Mehrwegbehälter. Durchschnittlich 17.000 Behälter der VDA R-KLT-Familie benötigt GEZE pro Monat benötigt, um die Bauteile von insgesamt 80 verschiedenen Lieferanten aus ganz Deutschland, Österreich und Osteuropa nach Leonberg zu bringen.

Liquidität und Sorgfalt

Mit dem Ziel, den Verwaltungsaufwand für das Management der Behälter zu reduzieren, stellte GEZE bereits 2011 von einem eigenen Behälterpool auf ein Verkauf-/Rückkauf-System um. Grundsätzlich überlässt bei diesem System ein externer Dienstleister einem Lieferanten leere Behälter und stellt ihm diese in Rechnung. Mit der Warenlieferung an den Empfänger verkaufen die Lieferanten die Behälter weiter, womit diese kurzfristig in das Eigentum des Empfängers übergehen. Mit dem Rückkauf der Behälter durch den externen Dienstleister schließt sich der Kreis. Das Verkauf-/Rückkauf-System bietet diverse Vorteile. Kapital wird nicht dauerhaft gebunden, Überbestände werden beim Logistikdienstleister zwischengelagert und durch den Rückkauf der Behälter durch den Dienstleister werden Risiken minimiert. Darüber hinaus fördert das System durch den jeweiligen Eigentumsübergang einen sorgfältigen Umgang mit den Behältern. Schwund ist damit kein Thema.

Glasklarer Durchblick

Auch im Hinblick auf die Behälterverwaltung bietet das Verkauf-/Rückkauf-System Vorteile. Beim Einsatz eines firmeneigenen Pools müssen ein- und ausgehende Behälter über eine Bestandskontenführung erfasst werden, um Behälter gegebenenfalls zurückzufordern. Im Gegensatz dazu, entfällt dieser Verwaltungsaufwand im Verkauf-/Rückkauf-System, da mit dem Kauf der Behälter ohnehin jeweils ein Eigentumsübergang stattfindet. Das System birgt jedoch auch seine Tücken. Werden von einzelnen Kreislaufteilnehmern weniger Behälter eingespeist als bezogen wurden, ist das zwar rechtmäßig – schließlich sind sie die Eigentümer der Behälter. Bleibt die Diskrepanz aber unbemerkt, ist gegebenenfalls die Versorgungssicherheit mit Behältern in Gefahr. Transparenz wird deshalb bei GEZE nicht nur bei den in Leonberg gefertigten Glassystemen, sondern auch im Behältermanagement großgeschrieben. „Ausreichende Behältermengen bei allen Teilnehmern im Kreislauf sind wichtig für den zuverlässigen Bauteilfluss“, weiß der Strategische Einkauf bei GEZE. „Darauf müssen wir uns verlassen können.“ Bei der Neuvergabe des Behältermanagements 2015 entschied sich das innovative Unternehmen mit der sprintBOX GmbH für einen Dienstleister, der dank einer ausgeklügelten Softwarelösung auch im Rahmen des Verkauf-/Rückkauf-Systems Transparenz über alle Behälterbewegungen herstellt.

Alles aus einer Hand

Nach einer Vorlaufzeit von wenigen Wochen band sprintBOX alle 80 Lieferanten binnen 14 Tagen in eine zentrale, webbasierte Bestellplattform ein. Über die eigens für das Behältermanagement entwickelte Software ordern Zulieferer das benötigte Leergut direkt bei sprintBOX. Alle weiteren Eigentumsübergänge im Rahmen des Verkauf-/Rückkauf-Systems werden ebenso mittels intelligenter Schnittstellen zu den Lieferantensystemen zentral von der Software erfasst. „Für eine zuverlässige Versorgung ist es gerade beim Verkauf-/Rückkauf-System wichtig, dass sich mögliche Abweichungen zwischen Ein- und Verkaufsmengen in Summe über alle Teilnehmer am Behälterkreislauf ausgleichen“, erklärt Heiko Raab, Geschäftsführer der sprintBOX GmbH. „Mithilfe der Software erkennen wir Ungleichgewichte sofort und können frühzeitig reagieren.“

Neben der softwaregestützten Verwaltung übernimmt sprintBOX auch die komplette operative Behälterlogistik. Nach dem Eingang des Rückkaufauftrags holt das Unternehmen die leeren Behälter im Werk von GEZE ab, sortiert sie und kümmert sich im eigenen Waschdepot in Grettstadt um die fachgerechte Reinigung. Von dort aus werden die sauberen Behälter erneut bedarfsgerecht an die Zulieferer versendet. Alle Transporte wickelt sprintBOX möglichst konsolidiert über sein Schwesterunternehmen, die Schäflein Spedition, ab. „Das Gesamtpaket hat uns überzeugt. Für alle Belange rund um das Behältermanagement haben wir genau einen Ansprechpartner“, so die Aussage des Strategischen Einkaufs.

 

 

 

 

 

 

Im eigenen Waschdepot kümmert sich sprintBOX um die fachgerechte Reinigung der Behälter.

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